Wie du mit Rohstoff-ETFs einfach, günstig und breit investierst

Veröffentlichung: 02.10.2025

🟢 Einleitung

Warum Rohstoff-ETFs gerade jetzt in jedes smarte Depot gehören

Gold glänzt, Öl fließt, Kupfer boomt – Rohstoffe sind plötzlich wieder überall Thema. Kein Wunder: Inflation, Energiekrisen und geopolitische Spannungen rücken sie zurück ins Rampenlicht.
Aber anstatt sich physisch mit Goldbarren, Ölfässern oder Weizensäcken einzudecken, setzen clevere Anleger auf eine einfache Lösung: Rohstoff-ETFs.

Sie bieten dir Zugang zu den wichtigsten Rohstoffen der Welt – ganz ohne Lagerkosten, Einzelrisiken oder komplizierte Derivate.
Ob als Absicherung gegen Inflation, zur Diversifikation oder als Zukunftswette auf Energiewende und Digitalisierung – Rohstoff-ETFs können deinem Depot den entscheidenden Kick geben.

In diesem Artikel erfährst du:
✅ Wie Rohstoff-ETFs funktionieren
✅ Welche Varianten es gibt
✅ Und wie du als Einsteiger sofort loslegen kannst – einfach, günstig und breit gestreut.

🟠 Was sind Rohstoff-ETFs überhaupt?

📊 Unterschied zu klassischen Aktien-ETFs

Die meisten kennen ETFs als einfache Möglichkeit, in viele Aktien gleichzeitig zu investieren – etwa in den DAX oder den MSCI World.
Rohstoff-ETFs funktionieren ähnlich, aber sie bilden Rohstoffmärkte oder -indizes ab: z. B. Gold, Öl, Kupfer oder ganze Rohstoffkörbe.

Statt Firmenanteilen kaufst du hier Anteile an einem Fonds, der den Preis eines Rohstoffs oder eines Rohstoff-Baskets möglichst genau nachbildet.
So kannst du schon mit kleinen Beträgen vom weltweiten Rohstoffboom profitieren – ohne selbst aktiv handeln zu müssen.

🛢️ Physisch, synthetisch, ETC – was steckt dahinter?

Es gibt bei Rohstoff-ETFs ein paar wichtige Begriffe, die du kennen solltest:

  • Physische ETFs: Halten den Rohstoff tatsächlich im Tresor (z. B. Gold).
  • Synthetische ETFs: Nutzen Derivate (z. B. Futures), um den Rohstoffpreis abzubilden – oft bei Öl, Gas oder Agrarrohstoffen.
  • ETC (Exchange Traded Commodity): Ähnlich wie ETFs, aber rechtlich gesehen Schuldverschreibungen – mit etwas anderem Risiko.

💡 Wichtig: Nicht alle „ETFs“ auf Rohstoffe sind wirklich ETFs – viele Produkte laufen unter ETCs, was rechtlich und steuerlich Unterschiede macht. Aber für dich als Anleger zählt vor allem:
Was ist drin – und wie solide ist es gemacht?

🟡 Warum du Rohstoffe über ETFs statt direkt kaufen solltest

✅ Einfach, günstig & breit gestreut

Natürlich könntest du dir auch direkt einen Goldbarren ins Schließfach legen oder auf eigene Faust mit Futures handeln.
Aber: Rohstoff-ETFs machen dir das Leben um ein Vielfaches leichter.

Sie bieten dir:

  • Bequemen Zugang zu vielen Rohstoffen über einen einzigen Kauf
  • Niedrige Gebühren im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds oder Zertifikaten
  • Automatische Diversifikation, wenn du einen Index-ETF nimmst
  • Und das Beste: Keine Lagerkosten, kein Diebstahlrisiko, kein Stress mit Verfallsdaten

Gerade für Einsteiger sind ETFs also die sicherste und unkomplizierteste Variante, um vom Rohstoffmarkt zu profitieren.

🚫 Keine Lagerung, kein Einzelrisiko

Ein weiterer Pluspunkt: Du musst dich nicht darum kümmern, wie und wo du Öl, Silber oder Weizen physisch lagerst.

Auch das Einzelrisiko fällt weg – wenn du z. B. in einen breit gestreuten Rohstoff-ETF auf Energie oder Industriemetalle investierst, bist du nicht von einem einzigen Rohstoff abhängig.
Fällt mal einer schwächer aus, gleichen es die anderen oft aus.

💡 Fazit: Mit Rohstoff-ETFs bekommst du den Rohstoff-Boost fürs Depot – ohne das Chaos drumherum.

🔵 Diese ETF-Typen gibt es – und so findest du den richtigen

🎯 Einzelrohstoff-ETFs vs. Rohstoff-Indizes

Du kannst mit Rohstoff-ETFs auf einen einzelnen Rohstoff setzen – zum Beispiel:

  • Gold-ETC: Klassiker zur Absicherung
  • Öl-ETF: Für mutige Anleger mit Risikobewusstsein
  • Kupfer- oder Lithium-ETFs: Für Zukunftstrends wie E-Mobilität und Digitalisierung

Oder du wählst ETFs, die ganze Rohstoffkörbe abbilden. Diese basieren auf Indizes wie:

  • Bloomberg Commodity Index
  • Rogers International Commodity Index
  • CRB Index

💡 Vorteil: Du bist automatisch breit gestreut – über Energie, Metalle, Agrar etc.

🔍 Breite ETFs auf Energie, Metalle, Agrar

Du willst nicht auf einzelne Rohstoffe setzen, sondern von allen profitieren? Dann könnten dir diese Kategorien gefallen:

  • Energie-ETFs: Enthalten Öl, Gas, ggf. Uran
  • Metall-ETFs: Fokus auf Industriemetalle oder Edelmetalle
  • Agrar-ETFs: Setzen auf Weizen, Mais, Soja & Co.
  • All-in-One Rohstoff-ETFs: Bieten breite Abdeckung des gesamten Marktes

👉 Tipp: Achte bei der Auswahl auf

  • Gesamtkostenquote (TER)
  • Replikationsmethode (physisch/synthetisch)
  • Liquidität und Fondsgröße

So findest du mit wenigen Klicks den ETF, der zu deinem Depot und Risikoprofil passt.

🟣 Drei beliebte Rohstoff-ETFs im Schnellcheck

Damit du nicht lange suchen musst, habe ich dir drei der aktuell beliebtesten Rohstoff-ETFs zusammengestellt – mit allen wichtigen Eckdaten:

ETF

Index / Fokus

TER

Replikation

Besonderheit

iShares Diversified Commodity Swap UCITS ETF

Bloomberg Commodity Index

0,19 %

Synthetisch

Breite Streuung über Energie, Metalle, Agrar

WisdomTree Enhanced Commodity UCITS ETF

Optimierter Rohstoffkorb

0,35 %

Synthetisch

„Smart Beta“-Ansatz zur Outperformance klassischer Indizes

Xetra-Gold ETC

Physisches Gold

0,36 %

Physisch

Zu 100 % durch Gold gedeckt, steuerlich attraktiv nach 1 Jahr Haltefrist

Diese drei Produkte zeigen: Du kannst mit ETFs entweder auf breite Rohstoffmärkte, optimierte Strategien oder klassische Einzelwerte wie Gold setzen – je nachdem, was du brauchst.

💡 Wichtig: Kein ETF ist perfekt – aber mit der richtigen Mischung kannst du dein Depot absichern und gleichzeitig neue Chancen nutzen.

 

🟪 Fazit: Mit Rohstoff-ETFs einfach investieren – ganz ohne Stress

Rohstoffe sind kein Hexenwerk – zumindest nicht, wenn du sie clever über ETFs ins Depot holst.
Ob du auf breite Märkte, Zukunftsmetalle oder den Krisenklassiker Gold setzt: Mit Rohstoff-ETFs bekommst du Zugang zu einer Anlageklasse, die oft unter dem Radar fliegt – aber dein Portfolio robuster, breiter und krisenfester machen kann.

Die Vorteile:
✅ Geringe Kosten
✅ Kein Lageraufwand
✅ Einfache Handelbarkeit
✅ Und: perfekte Ergänzung zu Aktien & Anleihen

Du musst kein Profi sein – du musst nur wissen, wo du anfangen sollst.
Und genau das weißt du jetzt.

Lust auf noch mehr Rohstoff-Wissen? Dann lies jetzt:
🔗 „Rohstoff-Superzyklus: Mythos oder echte Chance?“

 

Hinweis: Keine Anlageberatung. Alle Angaben ohne Gewähr


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Lars Riechmann

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